Von Zeit zu Zeit darf man sich als normaler Medienkonsument ja an einer öffentlich ausgetragenen Schlammschlacht zwischen Prominenten delektieren. Dabei geht es dann um Scheidungen, Sorgerechte für irgendwelche Kinder oder sonstige, eigentlich private Angelegenheiten. Interessanterweise hat die (meist amerikanische) Web-Gemeinde ebenfalls eine Vorliebe für solche öffentliche Auseinandersetzungen entwickelt. Da hat zum Beispiel Jason Calacanis, begnadeter Selbstdarsteller und CEO von Mahalo in einem E-Mail-Newsletter dargelegt, warum er einen Teil seiner Mitarbeiter entlassen hat - und ausdrücklich verlangt, dass das E-Mail nicht im Internet veröffentlicht wird. Genau das hat kurz darauf TechCrunch getan, mit dem Argument, es handle sich hierbei um nicht durchs Copyright geschützte News. Nun tobt die Kommentarschlacht, Calacanis droht mit rechtlichen Schritten - und man fragt sich, wie bei den Prominenten: Ist das wirklich echt? Calacanis ist immerhin Geschäftspartner von TechCrunch, da liegt die Vermutung, es handle sich nur um einen PR-Stunt, ziemlich nahe.
PS. Überlege mir, darüber auch was auf dem Betablog zu schreiben, bin aber noch nicht sicher.


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