Journalisten in Auslaufhaltung

Die Journalismus-Branche strotzt im Moment nicht gerade vor Selbstvertrauen. Die letzten Jahre waren für die traditionellen Medien eher schwierig - Abo-Zahlen sanken, und mit ihnen die Werbeeinnahmen. Das Internet hat die Arbeitsabläufe der Journalisten über den Haufen geworfen und die Voraussetzungen radikal verändert. Und viele beginnen sich zu fragen, ob es in einer Welt, in der sämtliche Informationen jederzeit kostenlos verfügbar sind, überhaupt noch Journalisten braucht. - Ich behaupte: Ja. Und ich behaupte sogar, dass es nie eine bessere Zeit gab, um Journalist zu sein, denn der aktuelle Wandel eröffnet mehr Möglichkeiten und gibt den Journalisten mehr Freiheiten als jemals zuvor. Deshalb habe ich mit zusammen mit meinen Kollegen vom Online Journalism Blog die Seite JollyJournalist.com gestartet, wo wir die Gründe für unseren (und hoffentlich auch anderer Leute) Optimismus sammeln werden. Als Einstieg gibt’s beim Online Journalism Blog schon mal zehn gute Gründe; ich freue mich auf viele mehr.

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